Öko-Fitnessstudio

In einem Londoner Fitnessstudio erzeugen Sportler den benötigten Strom.

Es ist eine geniale Idee: Die Energie, die Sportler aufbringen, in Elektrizität umwandeln. Michal Homla, der Besitzer des ersten Öko-Fitnessstudios, hat genau das in die Tat umgesetzt. Sein Fitnessstudio versorgt sich selbst mit Strom, der Überschuss wird sogar ins Netz eingespeist.

Watts to Grid

Die Spinning-Bikes im Londoner Fitnesstudio „Terra Hale“ enthalten neben der üblichen Anzeige auch die Angabe „Watts to Grid“. Damit können die Sportler erkenne, wie viel Strom sie bereits erzeugt haben. Die Energie wird für den Betrieb der Musikanlage, des Lichts, der Getränkekühlung und aller anderen Geräte genutzt. Eine externe Stromquelle wird nicht mehr benötigt. Das „Terra Hale“ erzeugt sogar Strom-Überschüsse, die ins Netz eingespeist werden.

Besondere Atmosphäre

„Terra Hale“ bedeutet so viel wie „starke Erde“. Die komplette Ausstattung des etwas anderen Fitnessstudios besteht aus recycelten Materialen. Luftfilternde Pflanzen sorgen für eine gesunde Luft und eine Extraportion an Sauerstoff. Außerdem herrscht in dem grünen Sportpalast eine ganz andere Atmosphäre, man hat das Gefühl nicht nur sich selbst etwas Gutes zu tun. Das „Terra Hale“ hat bereits zwei kleinere Ableger.