Stark für die Region

Der Stadtwerbering Döbeln e. V. rührt die Werbetrommel für Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleister und Kultur vor Ort. Denn sie sind es, die die Innenstädte lebens- und liebenswert machen!

Bunte Innenstädte, in denen sich die Menschen wohlfühlen, ihren Bedürfnissen nach Einkaufen und persönlichem Kontakt nachkommen können, erhöhen die Lebensqualität. Der Stadtwerbering Döbeln e. V. setzt sich daher seit Jahren aktiv dafür ein, dass dies auch in unserer Region so bleibt. Gegründet 1990, kann der Verein bereits auf über drei Jahrzehnte erfolgreiche Arbeit zurückblicken.

Engagement für die Stadt

So hat sich der Verein mit seinen aktuell 61 Mitgliedern zu einem erfolgreichen Netzwerk entwickelt, in dem das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund steht. Das belegen vielfältige Aktionen wie das Frühlingsfest der Schausteller, der Autofrühling, das Streetfoodfestival oder die Cocktailnacht. Jede Aktion dient dem Erfolg der Gewerbetreibenden, die damit auch nachhaltig für Arbeitsplätze, Steuern und Lebendigkeit in der Stadt sorgen.  Zudem beteiligt sich der Stadtwerbering maßgeblich an der Organisation und Umsetzung des Döbelner Weihnachtsmarktes. „Wir arbeiten mit den hier ansässigen Unternehmen und der Stadtverwaltung sehr gut zusammen und tauschen uns auch untereinander aus. Gemeinsam können wir viel auf die Beine stellen“, sagt Grit Neumann, Vorsitzende des Stadtwerberings Döbeln. Die Mitglieder engagieren sich für eine lebendige Stadt und tun alles dafür, das geistig-kulturelle und wirtschaftliche Miteinander zu fördern. „Uns geht es darum, Leben in die Stadt zu bringen und auch Probleme zu analysieren. So rufen wir zum Beispiel dazu auf, bei den Händlern vor Ort zu kaufen und sie damit trotz der bestehenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zu unterstützen“, erklärt Grit Neumann.

 

Oberbürgermeister Sven Liebhauser (l.) und Matthias T. Poch (Geschäftsführer DDV Döbeln GmbH) sind sich sicher, wer auf der Suche nach einem passenden Geschenk ist, landet mit dem Stadtgutschein bestimmt einen Volltreffer.

DÖBELN.präsent. Eine Stadt. Ein Gutschein

Damit die Döbelner Händler auch in der Krise präsent bleiben können, wurde in einer Gemeinschaftsaktion von Stadtwerbering Döbeln e. V. und Döbelner Anzeiger binnen weniger Tage ein Gutschein-System ins Leben gerufen. Die Idee ist ebenso einfach wie überzeugend. Ein Gutschein, der in zahlreichen Geschäften, Restaurants und bei Dienstleistern akzeptiert wird. Vor allem Döbelner Unternehmer wie die Stadtwerke Döbeln nutzten das Angebot bereits. Das Klinikum Döbeln kaufte beispielsweise Gutscheine für ihre Angestellten, um sich damit bei ihnen für die gezeigten Leistungen zu bedanken. Bereits mit dem Kauf eines Gutscheins fällt die Entscheidung: Dieser Euro bleibt in Döbeln! Vorbehalten ist das Gutschein-System ausschließlich Mitgliedern im Stadtwerbering Döbeln. In der ersten Phase akzeptierten immerhin 35 Partner die Gutscheine.

Wettbewerb „Ab in die Mitte 2021“

Thomas Kolbe, Geschäftsführer der Max Knobloch Nachf. GmbH, vor einer Abholstation

Einkaufen am Tag, Abholen nach Ladenschluss – mit dem Projekt einer Abholstation in der Döbelner Innenstadt haben sich der Stadtwerbering und die Döbelner Firma Knobloch an der City-Initiative „Ab in die Mitte“ beteiligt. Durch zusätzlich bereitgestellte finanzielle Mittel in Höhe von 300.000 Euro erhielten neben elf Erst- bis Drittplatzierten weitere 33 Wettbewerbsteilnehmer Preise in Höhe von jeweils 9.000 Euro. Die Anerkennung erhielten.

Kommunen, die mit ihren Projekten ganz gezielt auf (Wieder-) Stärkung der Wirtschaftskraft der Zentren, Zusammenarbeit mit vielen Netzwerkpartnern und kurzfristige Umsetzung zur Linderung der Folgen der Corona-Pandemie setzen. Mit ihrer Bewerbung konnten der Stadtwerbering und die Firma Knobloch punkten. „Mit dem Preisgeld soll nun das Aufstellen der Abholstation finanziert werden, und zwar in einer Form, die es so im mittelsächsischen Raum noch nicht gibt“, sagt Stadtwerbering-Chefin Grit Neumann stolz. „PIKNO“ heißt diese Abholstation, die Deutschlands älteste Briefkastenfirma für den Handel entwickelt hat. Damit ist jetzt eine kontaktlose Warenübergabe für jeden Ladeninhaber ganz einfach möglich. Er legt die bestellte Ware in ein freies Fach der Box, vergibt einen beliebigen Öffnungscode und teilt diesen seinem Kunden mit. Gerade in Zeiten von Zwangsschließungen wie bei der Corona-Pandemie ist das eine nützliche Alternative für den Einzelhandel. Aber nicht nur dafür, denn mit der Entwicklung ließen sich etwa die Öffnungszeiten erweitern. Und so geht’s: Die Kunden bestellen telefonisch oder online und können sich die Ware abholen – wann auch immer sie Zeit haben, an sieben Tagen in der Woche, 24 Stunden am Tag „Wir bieten damit einen Mehrwert und erhöhen die Kundenbindung. Das Pilotprojekt soll vor allem jüngere Kundschaft anlocken, und wenn es gut funktioniert, können wir das  Angebot erweitern“, sagt Grit Neumann.

Fotos: T. Mettcher & Lutz Weidler