Schlechtes Wetter, na und? – Nix wie hin ins Museum!

Mieses Wetter ist ideal. Man kann nach Herzenslust putzen, die Steuererklärung vorbereiten…oder doch lieber das Haus verlassen und staunen.

Vom 14. März bis 21. April macht eine Ausstellung rund um das Osterbrauchtum im Stadtmuseum im Rathausturm Station. Marita Pesenecker vom Kreismuseum
Grimma präsentiert liebevoll zusammengetragene Leihgaben aus aller Welt. Neben einer reichen Anzahl kunstvoll verzierter Eier zeigt die Präsentation auch volkskundliche Gegenstände zur Passionsgeschichte. So nutzten beispielsweise die Christen das Ei für die Verbreitung ihres Glaubens als Symbol der Auferstehungshoffnung der Menschen.

Egal, ob mit Mal-, Wachs- oder Kratztechnik, jedes ausgestellte Ei ist ein Unikat.

Bei den Sorben ist das Verzieren von Ostereiern auch heute noch ein fester Bestandteil ihres Brauchtums. Die Eier sollen Glück, Gesundheit und Wohlergehen symbolisieren. Die prachtvollen Ausstellungsstücke stammen aus Afrika, Australien, Asien, Peru, Deutschland, Polen, Rumänien, Russland, Tschechien, Ungarn und anderen Ländern. So gibt die Ausstellung mit ihren kleinen Kunstwerken einen Einblick in die Welt der verzierten Eier rund um den Globus.

Zur Ausstellung werden für Gruppenanmeldungen Ostergeschichten und kreatives Basteln von Osterschmuck angeboten. Die Ausstellung
zum österlichen Fest ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet.

www.doebeln.de

Fotos: Stadtmuseum Döbeln