Neuigkeiten aus dem Theater in Döbeln

2017 stehen neue Stücke im Theater Döbeln auf dem Spielplan. Welche Premieren Sie auf keinen Fall verpassen sollten, lesen Sie hier.

OPER & MUSICAL – Premieren im Theater Döbeln

Nach dem Riesenerfolg des „Rosenkavalier“ vor zwei Jahren kommt am 1. April die letzte gemeinsame Oper von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss erstmals auf die Döbelner Bühne: „Arabella“. Die Titelheldin, Tochter einer veramten Adelsfamilie, soll durch eine reiche Heirat die Familie retten. Fast schon hat sie sich in ihr Schicksal ergeben, träumt im dekadenten Wien aber immer noch von dem „Richtigen“, von der großen und wahren Liebe.

Die renommierte Regisseurin und Choreografin Arila Siegert inszeniert zum dritten Mal am Mittelsächsischen Theater: Nach den großen Opern „Eugen Onegin“ und „La Bohème“ widmet sie sich jetzt einem außergewöhnlichen Musical. „Anatevka“ zeigt das traditionsbestimmte Leben einer kleinen jüdischen Gemeinde in der russischen Provinz. Im Mittelpunkt steht der Milchmann Tevje, der mit Humor und Güte große und kleine Schicksalsschläge pariert: Seine heiratsfähigen Töchter wählen selbst ihre Ehemänner aus und die ganze Gemeinde ist von Vertreibung bedroht. Premiere ist am 13. Mai im Theater Döbeln.

Am 10. Juni schließlich gibt es im Theater
Döbeln eine Belcanto-Rarität: Vincenzo Bellinis Oper „Romeo und Julia“ (Foto oben). Die Musik vereint Kraft mit Sensibilität, ist gleichermaßen dramatisch packend
und emotional berührend. Besonders stolz ist das Theater darauf, die anspruchsvollen Solorollen hervorragend aus dem eigenen Ensemble besetzen zu können: Lindsay Funchal und Barbora Fritscher sind Julia und Romeo; Derek Rue verkörpert Romeos Rivalen Tebaldo, Elias Han den Arzt Lorenzo und Sergio Raonic Lukovic Julias Vater.

NEU IM SCHAUSPIEL

Ganz neu auf dem Spielplan steht nach „Frau Müller muss weg“ und „Geisterfahrer“ von Lutz Hübner das Stück „Die Firma dankt“. Wie kaum ein anderer Autor versteht es Hübner, Themen unserer Gegenwart mit Humor und beinahe boulevardesk
zu behandeln. Gute Unterhaltung ist garantiert, obwohl ernste Themen behandelt werden.
In „Die Firma dankt“ geht es um einen leitenden Angestellten, der als einziger von den neuen Firmeneigentümern übernommen werden soll – dazu aber muss man ihn natürlich erst einmal kennenlernen.

Ebenfalls im März wird die Premiere des Kriminalstücks „Das Verhör“ nachgeholt, die im November wegen Erkrankungen nicht stattfinden konnte. Und als dritte Neuproduktion des Schauspielensembles
steht die Komödie „Der Kredit“ auf dem Spielplan: 3000 Euro? – Abgelehnt! Keine Sicherheiten. Doch Herr Schmidt lässt sich nicht abwimmeln und stellt den Filialleiter vor die Wahl: Bekommt er keinen Kredit, wird er mit der hübschen Frau des Bankangestellten ein Verhältnis beginnen …
Geld für Glück! Ein erfrischend komisches Duell voller Wendungen und Wortwitz, das einen empfindlichen Nerv unserer Gesellschaft trifft.


Blick hinter die Kulissen

Jeden ersten Montag im Monat um 16.30 Uhr gibt es die Möglichkeit, im
Döbelner Theater hinter die Kulissen zu schauen: Im Rahmen einer Führung zeigt der technische Leiter Berno Ploss Bühne und Orchestergraben, Kulissenmagazin,
Garderoben und Maske und vieles andere, was in einem Theater unverzichtbar ist, die meisten Besucher aber dennoch nie zu sehen bekommen.

Mehr Informationen zu allen Veranstaltungen unter: www.mittelsaechsisches-theater.de