Auf Wachstumskurs

Die Stadtwerke Döbeln haben vor einem Jahr die Fürsorge für das Stromnetz in drei neuen Gebieten als Konzessionsinhaber übernommen.

Seit 1. Januar 2019 sind die Stadtwerke Döbeln mit dem Übergang des Stromnetzes von der Envia für rund 4400 Kunden in den Ortsteilen Ebersbach, Mochau und Ziegra neuer Netzbetreiber. Ein Stromnetz lässt sich aber nicht mal eben so umstöpseln. Mit der Netzübernahme haben die Stadtwerke Döbeln nicht nur die vorhandenen Leitungen übernommen, sondern auch die Verantwortung für die Schaffung von neuen. Für die technische Einbindung der Leitungen in das Netz der Stadtwerke Döbeln gab es im Vorfeld umfangreiche Ausbau-, Erneuerungs- und Reparaturmaßnahmen. Im Investitionsbereich kam und kommt einiges auf den Energieversorger zu. Mittlerweile sind alle Entflechtungsmaßnahmen sowie die Datenübernahme in das Abrechnungssystem der Stadtwerke Döbeln erfolgreich abgeschlossen. Alle Anstrengungen haben sich gelohnt: Die Netzübernahme in den drei Ortsteilen ist ohne besondere Vorkommnisse gelungen.

Zum Wohl der Region

Für die Stadtwerke Döbeln ist die Netzübernahme ein wichtiges Element in ihrer serviceorientierten und nachhaltigen Kundenbindungsstrategie, bei der lokale Herkunft und direkter Kontakt zum Kunden vor Ort im Vordergrund stehen. Ziel ist es, das Energie­system in Döbeln auf die Zukunft auszurichten. Die Wertschöpfung – beispielsweise die finanziellen Einnahmen und zusätzlichen Arbeitsplätze – soll der Region zugutekommen und nicht ortsfernen Konzernen.

Wer macht was?

Grundsätzlich gilt: Den Stromversorger kann man wechseln, den Netzbetreiber nicht. Der grundlegende Unterschied zwischen Netzbetreiber und Stromversorger ist, dass der Stromversorger den Verbraucher mit Strom versorgt, während der Netzbetreiber die Infrastruktur für die Lieferung zur Verfügung stellt. Dabei stellt der Netzbetreiber die Dienstleistung des Stromtransports dem Stromversorger über die Netznutzungsentgelte in Rechnung. In der Regel gibt es auf jeder Gemarkung einen Netzbetreiber, der seit der Liberalisierung des Strommarktes verpflichtet ist, den Stromversorgungsunternehmen die Netze zur Verfügung zu stellen. Um dabei Missbrauch vorzubeugen, werden die Netznutzungsentgelte von der Regulierungsbehörde des Landes kontrolliert.

Was ändert sich für den Kunden?

Bei einem Netzbetreiberwechsel ändert sich für die Strombezieher nichts, da ihr Stromliefervertrag davon grundsätzlich unberührt bleibt. Das bedeutet also nicht, dass die Stadtwerke
Döbeln automatisch auch Stromversorger der jeweiligen Haushalte werden. Ein Netz im Energiebereich ist das gleiche wie eine Autobahn im Verkehrswesen: Es dient ausschließlich dem Transport. Welche Autos darauf fahren – von wem man also seinen Strom bezieht – obliegt dem Verbraucher selbst. Wenn er sich dabei für die Stadtwerke Döbeln als seinen kommunalen Partner entscheidet, ist das natürlich die bessere Wahl. Für alle Netzkunden, die Strom von ihrem zuverlässigen regionalen Partner – den Stadtwerken Döbeln – beziehen möchten, stehen die Mitarbeiter im Kundenservice gerne zur Verfügung.

Erweiterung des Netzgebietes in Zahlen:

  • 1900 Hausanschlüsse
  • 100 Quadratkilometer versorgte Fläche
  • 9,4 Mio. Euro Investitionssumme
  • 118 Kilometer Leitungslänge Niederspannung
  • 98 Kilometer Leitungslänge Mittelspannung
  • 57 Trafostationen

Sie möchten Ihre Energie von den Stadtwerken Döbeln beziehen?

Der Online-Tarifrechner der Stadtwerke Döbeln bietet eine erste Entscheidungshilfe, wenn es um den passenden Tarif für Strom, Gas oder Wärme geht. Sie geben einfach nur Ihre Postleitzahl und Ihren jährlichen Verbrauch an und schon erhalten Sie eine Übersicht über die Tarife. So können Sie schnell und bequem ermitteln, welcher Tarif der für Sie passendste und günstigste ist.

www.stadtwerke-doebeln.de